FÜR ELTERN & PRIVATE GRUPPEN
Für die Kleinen vorbereitet sein.
Ein Kindernotfallkurs für Eltern, Familien, Freundeskreise und andere interessierte Gruppen. Gemeinsam üben und Fragen stellen.
Passt dieses Angebot? Hier üben Erwachsene, wie sie Säuglingen und Kindern im Notfall helfen können. Wenn Sie vor allem Unfallgefahren im Alltag reduzieren möchten, passt der Kurzworkshop Kindersicherheit. Für die Schulung Ihres pädagogischen Teams wählen Sie Erste Hilfe für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen.

KONKRET TRAINIEREN
Die wichtigsten Themen unseres Kindernotfallkurses.
Wir setzen je nach Gruppe unterschiedliche Schwerpunkte und nehmen uns bewusst Zeit für Ihre Fragen und typische Situationen aus dem Familienalltag.
Wenn sich ein Kind verschluckt
- Erste Hilfe bei Verschlucken und Fremdkörpern in den Atemwegen.
- Atemwegsverlegung erkennen und verstehen, wann sofort gehandelt werden muss.
- Unterschiede zwischen Säugling und Kind praktisch kennenlernen.
Bewusstlosigkeit & Wiederbelebung
- Warnzeichen, Atemkontrolle und stabile Seitenlage.
- Reanimation beim Säugling und beim Kind selbst an Trainingsmodellen üben.
- Besonderheiten gegenüber Erwachsenen, AED-Anwendung und Notruf.
Atemnot, Asthma & Pseudokrupp
- Akute Atemnot und typische Warnzeichen erkennen.
- Asthma und Pseudokrupp anhand von Alltagssituationen besprechen.
- Einordnen, wann medizinische Hilfe erforderlich wird.
Fieberkrampf & Anaphylaxie
- Krampfanfälle und Fieberkrampf: schützen, beobachten und Hilfe einbeziehen.
- Allergische Reaktionen und schwere Anaphylaxie erkennen.
- Adrenalin-Autoinjektor / EpiPen, Notruf und weitere Versorgung thematisieren.
Stürze, Wunden & Verbrennungen
- Kopfverletzungen, Wunden, Blutungen und Zahnverletzungen.
- Je nach Kursumfang auch Knochen- und Gelenkverletzungen.
- Verbrennungen und Verbrühungen: Erstversorgung und weitere ärztliche Abklärung besprechen.
Vergiftungen & Risiken zu Hause
- Medikamente, Reinigungsmittel und Pflanzen als typische Haushaltsrisiken.
- Bei Vergiftungsverdacht richtig reagieren und professionelle Hilfe einbeziehen.
- Zecken, Insektenstiche sowie lokale und schwere allergische Reaktionen unterscheiden lernen.

Samuel demonstriert eine Übung zum Verschluckungsnotfall an einer Babypuppe.
Einblick in unsere Kurse
Was tun, wenn mein Kind Hilfe braucht?
Verschlucken, Fieberkrampf oder ein Sturz auf den Kopf: Bringen Sie mit, was Sie beschäftigt. Wir erklären die Zusammenhänge und lassen Sie die passenden Handgriffe an Trainingspuppen selbst üben.
Auch Fragen zur ärztlichen Versorgung einer Platzwunde, zur Kinder-Hausapotheke oder zum Erkennen eines echten Notfalls haben Raum.
Nach dem Kurs: Wählen Sie nach dem Kurs gemeinsam eine Alltagssituation aus, bei der Sie zu Hause etwas sicherer gestalten möchten.
Ruhig bleiben. Dem Kind Sicherheit geben.
Kindgerechte Kommunikation gehört dazu: altersgerecht erklären, genau beobachten und Schmerzen sowie Angst ernst nehmen.
Notruf & Rettungsdienst: Wann 112, welche Informationen über das Kind wichtig sind, wie Sie Hilfe vorbereiten und strukturiert übergeben – das besprechen wir an Beispielen.
Was Ihre Familie noch beschäftigt.
Diabetes, bekannte Erkrankungen und Notfallpläne
Unterzuckerung, bekannte Vorerkrankungen, individuell verordnete Notfallmedikamente und vorhandene Notfallpläne können wir alltagsbezogen aufgreifen. Für die Absprachen mit der Einrichtung finden Sie ergänzend Hinweise zu Notfallmedikamenten in Kita und Schule.
Krankenhaus und weitere ärztliche Versorgung
Wir besprechen, wann weitere Abklärung nötig sein kann, wie je nach Situation Rettungsdienst oder eine eigene Vorstellung einzuordnen sind und was für Übergabe und Transport wichtig ist. Eine starre Transportentscheidung gibt der Kurs nicht vor.
Gut zu planen.
Organisation
Private Angebote sind individuell anfragbar. Als Orientierung planen wir ab 8 Teilnehmenden. Derzeit gibt es keine regelmäßig öffentlich buchbaren Kindernotfallkurse.
Qualität & Nachweis
Verständliche Erklärungen, praktische Übungen und Raum für Ihre Fragen. Das Gruppenangebot ist keine betriebliche Ersthelferqualifikation.
WEITERLESEN & EINBLICKE
Wissen und Kurspraxis.
Wissen für den Familienalltag und ein allgemeiner Einblick in unsere praktischen Erste-Hilfe-Kurse.
Zecken richtig entfernen, die Stichstelle beobachten und Borreliose von FSME unterscheiden: praktische Orientierung nach RKI-Informationen.
Elf Ehrenamtliche trainierten Erste Hilfe in der Windmühle Exter. Anschließend unterstützte PulsRetter® die Heinzelmännchen Vlotho mit 300 €.
Häufige Fragen.
Können wir als Freundesgruppe anfragen?
Ja. Eltern, Familien, Freundesgruppen und andere interessierte Gruppen können einen individuellen Termin anfragen.
Wie viele Personen sollten wir sein?
Orientieren Sie sich an mindestens 8 Teilnehmenden. Besondere Gruppenkonstellationen können Sie individuell anfragen.
Gibt es öffentliche Einzelplätze?
Derzeit gibt es keine regelmäßig öffentlich buchbaren Termine. Aktuell erfolgt die Anfrage als Gruppe.
Was müssen wir als Gruppe vorbereiten?
Nennen Sie uns den gewünschten Kursort und Ihre Gruppengröße. Einen geeigneten Raum und ausreichend Platz für praktische Übungen stimmen wir gemeinsam mit Ihnen ab.
Wie vereinbaren wir unseren Termin?
Schicken Sie uns Ihre Terminwünsche und die Themen, die Ihnen besonders wichtig sind. Umfang und Ablauf des Gruppenangebots klären wir anschließend persönlich.
Welche Angaben brauchen Sie vor dem Kurs?
Für die erste Abstimmung genügen Kursort, Gruppengröße und Ihre Fragen. Wenn Sie einen bestimmten Nachweis benötigen, sprechen Sie uns bitte vorab an: Der Kindernotfallkurs ist keine betriebliche Ersthelferqualifikation.
Ergänzende Themenkurse
Sie möchten vor allem Unfallrisiken zu Hause und unterwegs reduzieren? Kindersicherheit – Unfälle vermeiden und handeln bietet dafür einen kompakten Schwerpunkt · 60–90 Minuten, auch als Elternabend.
PERSÖNLICH ABSTIMMEN
Was möchten Sie trainieren?
Eine kurze Anfrage genügt für den ersten Kontakt. Die weiteren Einzelheiten klären wir persönlich.
HERZSICHER buchen Sie direkt über die Projektplattform.


