FÜR KITAS, SCHULEN & BETREUUNG

Gut vorbereitet, wenn Kinder Hilfe brauchen.

Erste Hilfe für erwachsene Mitarbeitende in Kita, Schule, Hort und Betreuung. Wir stimmen den anerkannten Lehrgang auf Ihre Einrichtungs- und Schulform ab – mit praktischen Übungen für Ihren Alltag.

Persönlich abstimmen

Für pädagogische TeamsKindernotfälle & TeamabläufeInhouse nach Absprache
Vorbereiteter Kursraum mit Flipchart, Baby- und Kinderphantom sowie AED-Trainer.

KURSWAHL FÜR SCHULEN

Welcher Kurs passt zu Ihrer Schulform?

Für Schulen in Nordrhein-Westfalen unterscheidet die Unfallkasse NRW bei der Kurswahl:

  • Grund- und Förderschulen einschließlich Ganztagsbetreuung: Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder – mit Maßnahmen für Kinder und Erwachsene.
  • Weiterführende Schulen: Erste-Hilfe-Ausbildung beziehungsweise Erste-Hilfe-Fortbildung für betriebliche Ersthelfende.

Beide Lehrgangsformen umfassen 9 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, zuzüglich Pausen. Für schulische Ersthelfende sieht der NRW-Schulerlass eine Fortbildung alle zwei Jahre vor.

Nennen Sie uns bei Ihrer Anfrage die Schulform, das Bundesland und die Personengruppe. So stimmen wir Kurs und Nachweis passend ab. Für andere Bundesländer prüfen wir die Vorgaben des zuständigen Trägers. Die Kostenübernahme wird gesondert vor dem Kurs geklärt.

Abrechnung mit der Unfallkasse NRW →

Grundlagen: Unfallkasse NRW: Kursformen nach Schulart · NRW-Schulerlass zur Ersten Hilfe

KONKRET TRAINIEREN

Erste Hilfe für Ihren Betreuungsalltag.

Je nach Altersgruppe und vereinbartem Lehrgang greifen wir typische Notfälle Ihrer Einrichtung auf. Die folgenden Beispiele zeigen den Schwerpunkt für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen mit Kindern; an weiterführenden Schulen richten wir die Übungen auf Jugendliche und Erwachsene aus.

Verschlucken & Atemnot

  • Erste Hilfe bei Verschlucken, Fremdkörpern und Atemwegsverlegung.
  • Akute Atemnot und typische Warnzeichen erkennen.
  • Erste Hilfe bei Asthma anhand alltagsnaher Beispiele besprechen.

Bewusstlosigkeit, Reanimation & AED

  • Atemkontrolle, Bewusstlosigkeit und stabile Seitenlage.
  • Unterschiede zwischen Kindern und Erwachsenen.
  • Herz-Lungen-Wiederbelebung bei Kindern praktisch an Trainingsmodellen üben.
  • AED-Anwendung, Notruf und Rettungskette miteinander verbinden.

Anaphylaxie & Notfallmedikamente

  • Allergische Reaktionen und schwere Anaphylaxie erkennen.
  • Adrenalin-Autoinjektor / EpiPen und individuelle Notfallpläne thematisieren.
  • Für bekannte Notfallmedikamente klare Teamabläufe besprechen: Wo liegen sie, wer wird informiert?
  • Relevante Informationen für Rettungsdienst und Eltern bereithalten.

Krampfanfälle & Diabetes

  • Krampfanfälle, Epilepsie und Fieberkrampf einordnen.
  • Schutz vor zusätzlichen Verletzungen, Beobachtung und weitere Versorgung besprechen.
  • Unterzuckerung bei Diabetes erkennen und bekannte individuelle Notfallpläne einbeziehen.

Verletzungen im Alltag

  • Wunden, Blutungen und Nasenbluten.
  • Stürze, Kopf- und Zahnverletzungen.
  • Verbrennungen und Verbrühungen sowie die Einbindung weiterer medizinischer Hilfe.

Kindgerecht sprechen. Im Team handeln.

  • Eigenschutz und Verhalten im Notfall.
  • Ein verletztes oder erkranktes Kind altersgerecht informieren, Ängste reduzieren und Sicherheit vermitteln.
  • Klären: Wer bleibt beim Kind, wer betreut die Gruppe, wer setzt den Notruf ab?
  • Eltern informieren, Rettungsmittel einweisen und Notfallinformationen übergeben.
Trainingsmaterial mit Baby- und Kinderphantom, Verbandkästen und AED-Trainer.

Baby- und Kindertrainingsmodelle für die praktischen Übungen.

Einblick in unsere Kurse

Üben für den Alltag mit Kindern.

An Baby- und Kindertrainingsmodellen können Sie die Handgriffe selbst ausprobieren. Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen und besprechen auch, wie Sie ein verletztes oder verängstigtes Kind begleiten.

Bekannte Erkrankungen und vorhandene individuelle Notfallpläne Ihrer Einrichtung können Sie in die Abstimmung einbringen. Der Umgang mit verordneten Notfallmedikamenten wird im jeweiligen Kontext besprochen.

Auch Ausflüge und Alltagssituationen mitdenken.

Zecken, Insekten, Hitze und Prävention

Je nach Kursverlauf greifen wir Zecken, Insektenstiche, allergische Reaktionen, Hitze und typische Gefährdungen bei Ausflügen auf. Präventionsgedanken ergänzen die Erste Hilfe.

Vergiftungen und professionelle Hilfe

Mögliche Vergiftungen erkennen, richtig reagieren und Notruf beziehungsweise Giftnotruf sinnvoll einordnen. Gefährliche Hausmittel gehören nicht zur Versorgung.

Übergabe und weitere Versorgung

Wir besprechen, wann weitere medizinische Versorgung erforderlich sein kann, wie der Rettungsdienst eingebunden wird und welche Informationen bei Übergabe und möglichem Kliniktransport wichtig sind.

Für Ihr Team. Für die Kinder in Ihrer Obhut.

Dieser Kurs richtet sich an erwachsene Mitarbeitende der Einrichtung. Sie üben, wie medizinische Maßnahmen, Betreuung der übrigen Gruppe und Kommunikation mit Eltern zusammenspielen.

Ein direktes Angebot für Kinder von 5–10 Jahren finden Sie bei PulsRetter Minihelden →

Gut zu planen.

Organisation

Nennen Sie uns Ihre Einrichtungs- beziehungsweise Schulform, das Bundesland und den geplanten Kursort. Umfang, Gruppengröße, Termin und die erforderliche Kursform stimmen wir gemeinsam ab.

Qualität & Nachweis

Anerkennung & Teilnahmebescheinigung

Die anerkannte Erste-Hilfe-Schulung für Bildungs- und Betreuungseinrichtungen wird im zutreffenden Kursrahmen nach den DGUV-Vorgaben durchgeführt. Jede teilnehmende Person erhält nach erfolgreicher Teilnahme eine Teilnahmebescheinigung.

Kostenübernahme durch Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft

Je nach zuständiger Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft ist eine Abrechnung über Bildungsgutscheine oder eine Kostenübernahme möglich. Maßgeblich sind die Voraussetzungen und das Abrechnungsverfahren Ihres Trägers. Benötigte Formulare, Gutscheine oder Kostenübernahmebestätigungen stimmen wir vor dem Kurs mit Ihnen ab.

Unterlagen und Abrechnung vorbereiten →

Das passende Format und der erforderliche Nachweis werden vor der Durchführung geklärt. Der Kurs für Ihr Team ist vom Minihelden-Angebot für Kinder getrennt.

Zum Angebot für Kinder von 5–10 Jahren →

WEITERLESEN & EINBLICKE

Wissen und Kurspraxis.

Zur Planung für Ihr Team und als allgemeiner Einblick in unsere praktischen Erste-Hilfe-Kurse für Erwachsene.

Häufige Fragen.

Ist dieser Kurs für die Kinder selbst?

Dieses Angebot richtet sich an pädagogische Mitarbeitende. Für Kinder von 5 bis 10 Jahren gibt es PulsRetter Minihelden.

Können Situationen aus unserer Einrichtung geübt werden?

Ja. Bringen Sie Ihre Fragen und typische Situationen aus dem Betreuungsalltag in die Abstimmung ein.

Welche Bescheinigung erhalten wir?

Sie erhalten die Teilnahmebescheinigung für den vereinbarten anerkannten Lehrgang: Erste Hilfe in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder oder Erste-Hilfe-Aus- beziehungsweise Fortbildung. Welcher Nachweis zu Ihrer Schulform passt, klären wir vor dem Termin.

Was muss unsere Einrichtung bereitstellen?

Wir stimmen einen geeigneten Raum und ausreichend Platz für praktische Übungen mit Ihnen ab. Nennen Sie uns vorab die Einrichtungsart, Gruppengröße und besondere organisatorische Bedingungen.

Wie wird der Termin abgestimmt?

Teilen Sie uns Kursort und Terminwünsche mit. Gemeinsam klären wir Umfang, Kursform und Ablauf passend zu Ihrem pädagogischen Team.

Welche Unterlagen brauchen wir für die Abrechnung?

Je nach zuständiger Unfallkasse oder Berufsgenossenschaft kommen Formulare, Bildungsgutscheine oder Kostenübernahmebestätigungen infrage. Stimmen Sie die benötigten Unterlagen bitte vor dem Kurs mit uns ab. Unterlagen und Abrechnung vorbereiten →

PERSÖNLICH ABSTIMMEN

Was möchten Sie trainieren?

Eine kurze Anfrage genügt für den ersten Kontakt. Die weiteren Einzelheiten klären wir persönlich.

HERZSICHER buchen Sie direkt über die Projektplattform.

Ihre Angaben verwenden wir zur Bearbeitung Ihrer Anfrage. Hinweise zum Datenschutz.